„Die Zuversicht hier drinnen ist groß. Wir haben viel Vertrauen in uns selbst und unsere Mannschaft.“ Mit diesen Worten beschreibt Lucas Raymond die aktuelle Gefühlslage der Detroit Red Wings. Es ist eine mentale Stärke, die angesichts der Zahlen wie ein Widerspruch wirkt. Detroit hat durch das jüngste 1:4 gegen die New York Rangers am Samstag drei der vergangenen vier Partien verloren und aus den vergangenen zwölf Spielen nur vier Siege eingefahren (4-7-1).
In der unerbittlichen Jagd auf die letzte Wildcard der Eastern Conference befinden sich die Red Wings in einem Vierkampf mit den Ottawa Senators, Columbus Blue Jackets und Philadelphia Flyers. Noch Ende Januar lag Detroit komfortabel über dem Strich, nun ist der Vorsprung aufgebraucht und auch von der Niederlage der Senators gegen die Minnesota Wild (1:4), den nächsten Gegner der Red Wings, konnte das Team nicht profitieren.
Trotz dieser Talfahrt weigert sich das Team aufzugeben. Raymond unterstreicht dies mit der Überzeugung, dass noch immer die Gelegenheit bestehe, diese Saisonhälfte in etwas Besonderes zu verwandeln. Der Glaube bleibt das Fundament, auf dem Detroit das Verpassen der Stanley Cup Playoffs abwenden will.
Eine Wand namens Quick
Der jüngste Auftritt im Madison Square Garden zeigte jedoch schmerzhaft, wie schmal der Grat zwischen gutem Willen und Erfolg ist. Coach Todd McLellan bricht die Problematik auf die Grundrechenarten des Eishockeys herunter. „Man muss mehr als ein Tor schießen und man muss weniger als drei Gegentore zulassen. Unsere Mannschaft hat keines von beidem getan“, fasst der Trainer nüchtern zusammen.
Die fehlende Kaltblütigkeit im Abschluss stand im Kontrast zur gnadenlosen Effizienz der Hausherren. Während New York aus seinen Möglichkeiten maximales Kapital schlug, verzweifelte Detroits Offensive an einem überragenden Jonathan Quick. Der Torhüter parierte 31 Schüsse und wurde zur unüberwindbaren Wand.
Dylan Larkin fasst die Frustration präzise in Worte. „Wir wussten, dass er ein Faktor sein würde, aber Mann, war er wirklich ein Faktor. Wir haben alles auf ihn geworfen. Sie haben opportunistische Tore geschossen, während wir weiter gedrückt haben, den Puck aber einfach nicht an Quick vorbeibekamen.“



















