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Die reguläre Saison 2025/26 der NHL endet am 16. April. Die besten drei Teams jeder Division und zwei Wildcard-Teams qualifizieren sich für die Stanley Cup Playoffs 2026. Hier sind die Teams aus der Western Conference, die als Playoffteilnehmer feststehen:    

Minnesota Wild - 2. April

Durch einen 5:2-Heimsieg gegen die Vancouver Canucks sicherten sich die Minnesota Wild am Donnerstag die Teilnahme an den Stanley Cup Playoffs in der Western Conference. Mit nun 96 Punkten (42-21-13) rangiert das Team auf Rang drei in der Central Division und kann sechs Spieltage vor dem Ende der regulären Saison 2025/26 nicht mehr aus der K.o.-Runde verdrängt werden. Damit nimmt das Team zum 15. Mal an den Playoffs teil – zum 12. Mal in den letzten 14 Spielzeiten.

Alle wichtigen Szenen aus dem Spiel zwischen den Minnesota Wild und den Vancouver Canucks

Dallas Stars – 22. März

Die Dallas Stars dürfen sich bereits bei noch zwölf ausstehenden Spiele über ihre Playoffteilnahme freuen, nachdem die Utah Mammoth die Los Angeles Kings mit 4:3 n.V. bezwangen. Für die Texaner, die sich ein heißes Rennen um die Presidents' Trophy liefern, ist es bereits die fünfte Playoffteilnahme in Serie. Ihr Vorsprung auf die drittplatzierte Mannschaft im Westen beträgt fünf Punkte. Die Stars starteten mit drei doppelten Punktgewinnen in die Saison und leisteten sich das ganze Jahr über kaum Schwächephasen. Über sich hinaus wuchsen sie von Ende Januar bis Mitte März, als sie 15 Partien am Stück zu punkten wussten und ihre Franchise-Bestmarke einstellten.

Mit Linksaußen Jason Robertson (38 Tore, 44 Assists), Center Wyatt Johnston (38 Tore, 37 Assists) und Rechtsaußen Mikko Rantanen (20 Tore, 49 Assists) hat Dallas drei Stürmer in seinen Reihen, die auf einen Punkteschnitt von größer 1,0 kommen. Punktbester Verteidiger ist Miro Heiskanen mit 59 Punkten (neun Tore, 50 Assists).

Ein Aushängeschild der Stars ist das Überzahlspiel. Mit einer Erfolgsquote von 29,1 Prozent belegen sie in dieser Kategorie ligaweit den zweiten Platz. Auch die Penalty-Killing-Reihen der Stars müssen sich nicht verstecken. Die 80,7 Prozent bedeuten Platz 12. Überhaupt präsentiert sich die Defensivabteilung der Stars als besonders stark. Mit 2,66 Toren pro Spiel ließ sie die zweitwenigsten Gegentreffer zu.

Colorado Avalanche – 20. März

Am Ende war es wirklich keine Überraschung mehr: Die Colorado Avalanche haben sich mit einem 4:1-Sieg bei den Chicago Blackhawks zum einen als erstes Team in der NHL das Ticket für die Playoffs gesichert. Zum anderen haben sie als erstes Team die Marke von 100 Punkten erreicht. Das alles ist eine logische Folge, bedenkt man, dass die Mannschaft von Trainer Jared Bednar an 117 Tagen in dieser Saison das beste Team in der gesamten Liga war. Colorado ist damit erst das sechste Team in den vergangenen 40 Jahren, das es in dieser Statistik auf eine dreistellige Zahl bringt. Drei der vorherigen fünf Teams haben am Ende den Stanley Cup in die Höhe gestemmt – die Detroit Red Wings in den Spielzeiten 2007/08 und 2001/02 sowie die Dallas Stars 1998/99.

Also ein gutes Omen für die Avalanche? Garantiert kein schlechtes. Dass die Avalanche schon vor den Osterfeiertagen an die Playoffs denken dürfen, hängt hauptsächlich damit zusammen, dass die Stars im Team Abend für Abend starke Leistungen zeigen. Allen voran Nathan MacKinnon. Er hatte vor der Saison schon gemeint, dass das Fenster, den Stanley Cup mit diesem Team noch mal zu gewinnen, immer noch offen ist. Und er tut alles dafür, dass sich seine Prophezeiung auch erfüllt. 114 Scorerpunkte hat er aktuell auf dem Konto. Damit liegt er gleichauf mit Nikita Kucherov auf Platz zwei im Rennen um die Krone des besten Scorers, nur einen Punkt hinter Connor McDavid. Im Kampf um die Rocket Richard Trophy als bester Torjäger hat er mit 45 Treffern die Nase vorne. Cole Caufield folgt auf Platz zwei mit 40 Toren. Ob MacKinnon seine persönliche Bestleistung von 51 Treffern in einer Spielzeit aus der Saison 23/24 verbessern kann?

Zuzutrauen ist es ihm. Die Mannschaft lässt sich auch von kleineren Schwächephasen nicht aus der Ruhe bringen und findet schnell wieder zurück in die Spur. Erstaunlich ist, dass Colorado ganz oben steht, obwohl das Überzahlspiel in dieser Saison noch nicht richtig funktioniert. Eine Erfolgsquote von 16,7 Prozent passt nicht zu einem Spitzenteam. Der Trainer sieht seit der Olympiapause allerdings eine Steigerung. Die wird es auch brauchen, kommt es doch in der K.o.-Phase vornehmlich auf die Special Teams an.

Und dann werden ja auch noch die Verletzten zurückerwartet. Kapitän Gabriel Landeskog könnte schon beim aktuellen Road Trip wieder zum Team gehören. Auch Artturi Lehkonen, Ross Colton und Logan O’Connor waren vor der Partie in Chicago auf dem Eis. „Sie machen alle Fortschritt“, bestätigte Bednar. Noch mehr gute Aussichten für die entscheidende Phase des Jahres.

COL@CHI: MacKinnon dreht sich und bedient Kadri im Powerplay

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