Mit Linksaußen Jason Robertson (38 Tore, 44 Assists), Center Wyatt Johnston (38 Tore, 37 Assists) und Rechtsaußen Mikko Rantanen (20 Tore, 49 Assists) hat Dallas drei Stürmer in seinen Reihen, die auf einen Punkteschnitt von größer 1,0 kommen. Punktbester Verteidiger ist Miro Heiskanen mit 59 Punkten (neun Tore, 50 Assists).
Ein Aushängeschild der Stars ist das Überzahlspiel. Mit einer Erfolgsquote von 29,1 Prozent belegen sie in dieser Kategorie ligaweit den zweiten Platz. Auch die Penalty-Killing-Reihen der Stars müssen sich nicht verstecken. Die 80,7 Prozent bedeuten Platz 12. Überhaupt präsentiert sich die Defensivabteilung der Stars als besonders stark. Mit 2,66 Toren pro Spiel ließ sie die zweitwenigsten Gegentreffer zu.
Colorado Avalanche – 20. März
Am Ende war es wirklich keine Überraschung mehr: Die Colorado Avalanche haben sich mit einem 4:1-Sieg bei den Chicago Blackhawks zum einen als erstes Team in der NHL das Ticket für die Playoffs gesichert. Zum anderen haben sie als erstes Team die Marke von 100 Punkten erreicht. Das alles ist eine logische Folge, bedenkt man, dass die Mannschaft von Trainer Jared Bednar an 117 Tagen in dieser Saison das beste Team in der gesamten Liga war. Colorado ist damit erst das sechste Team in den vergangenen 40 Jahren, das es in dieser Statistik auf eine dreistellige Zahl bringt. Drei der vorherigen fünf Teams haben am Ende den Stanley Cup in die Höhe gestemmt – die Detroit Red Wings in den Spielzeiten 2007/08 und 2001/02 sowie die Dallas Stars 1998/99.
Also ein gutes Omen für die Avalanche? Garantiert kein schlechtes. Dass die Avalanche schon vor den Osterfeiertagen an die Playoffs denken dürfen, hängt hauptsächlich damit zusammen, dass die Stars im Team Abend für Abend starke Leistungen zeigen. Allen voran Nathan MacKinnon. Er hatte vor der Saison schon gemeint, dass das Fenster, den Stanley Cup mit diesem Team noch mal zu gewinnen, immer noch offen ist. Und er tut alles dafür, dass sich seine Prophezeiung auch erfüllt. 114 Scorerpunkte hat er aktuell auf dem Konto. Damit liegt er gleichauf mit Nikita Kucherov auf Platz zwei im Rennen um die Krone des besten Scorers, nur einen Punkt hinter Connor McDavid. Im Kampf um die Rocket Richard Trophy als bester Torjäger hat er mit 45 Treffern die Nase vorne. Cole Caufield folgt auf Platz zwei mit 40 Toren. Ob MacKinnon seine persönliche Bestleistung von 51 Treffern in einer Spielzeit aus der Saison 23/24 verbessern kann?
Zuzutrauen ist es ihm. Die Mannschaft lässt sich auch von kleineren Schwächephasen nicht aus der Ruhe bringen und findet schnell wieder zurück in die Spur. Erstaunlich ist, dass Colorado ganz oben steht, obwohl das Überzahlspiel in dieser Saison noch nicht richtig funktioniert. Eine Erfolgsquote von 16,7 Prozent passt nicht zu einem Spitzenteam. Der Trainer sieht seit der Olympiapause allerdings eine Steigerung. Die wird es auch brauchen, kommt es doch in der K.o.-Phase vornehmlich auf die Special Teams an.
Und dann werden ja auch noch die Verletzten zurückerwartet. Kapitän Gabriel Landeskog könnte schon beim aktuellen Road Trip wieder zum Team gehören. Auch Artturi Lehkonen, Ross Colton und Logan O’Connor waren vor der Partie in Chicago auf dem Eis. „Sie machen alle Fortschritt“, bestätigte Bednar. Noch mehr gute Aussichten für die entscheidende Phase des Jahres.